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Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 123
München, 08.05.2026

FÜRACKER: MAI-STEUERSCHÄTZUNG – KEIN AKUTER ANPASSUNGSBEDARF FÜR BAYERISCHEN DOPPELHAUSHALT
Wirtschafts- und öffentliche Haushaltslage angespannt // Prognose für 2026 und 2027: Leichtes Minus bei Steuereinnahmen für Freistaat im Vergleich zum Doppelhaushalt

„Internationale Konflikte, anhaltende schwache Konjunktur und angespannte öffentliche Haushalte stellen Deutschlands und auch Bayerns Finanzpolitik vor erhebliche Herausforderungen. Nach dem Ergebnis der aktuellen Steuerschätzung rechnen wir in Bayern im Jahr 2026 mit rund 0,1 Milliarden Euro weniger an Steuereinnahmen als im Doppelhaushalt eingeplant. Auch für 2027 sinkt die Prognose um rund 0,1 Milliarden Euro. Ein unmittelbarer Anpassungsbedarf für den kürzlich beschlossenen Doppelhaushalt 2026/2027 ergibt sich hieraus zwar nicht – denn wir haben diesen entsprechend unserer Haushaltsgrundsätze in Bayern verantwortungsvoll und vorausschauend geplant. Das Ergebnis zeigt aber, insbesondere mit Blick auf einen Nachtragshaushalt 2027: Wir haben keinerlei zusätzliche finanzielle Spielräume für neue Ausgaben“, stellt Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des für Bayern regionalisierten Ergebnisses des Arbeitskreises „Steuerschätzungen“ vom 7. Mai 2026 fest.

„Bei dem aktuellen Schätzungsergebnis ist zudem zu berücksichtigen: Die Wachstumsprognosen der Bundesregierung basieren auf der Annahme einer baldigen Entspannung der Situation in Nahost – inwieweit dies tatsächlich eintritt, ist aktuell schwer vorherzusagen. Hinzu kommt, dass der Bund derzeit ohnehin nur noch von einem minimalen, realen Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent für 2026 ausgeht. Auch in 2027 sind bei einem prognostizierten Wachstum von 0,9 Prozent keine großen finanziellen Sprünge in Sicht – im Gegenteil. Das zeigt: Effektive und umfassende Maßnahmen, die unsere Wirtschaft wieder zu Leistungsstärke zurückverhelfen, dulden keinen weiteren Aufschub. Nur mit einer sich erholenden Wirtschaft werden die Steuereinnahmen und damit auch die finanziellen Handlungsspielräume wieder steigen“, betont Füracker.

Für das Jahr 2028 ergab die aktuelle Steuerschätzung gegenüber dem aktuellen Finanzplan ein leichtes Plus von 0,1 Milliarden Euro und damit ebenfalls nahezu eine Seitwärtsbewegung.
Der Mai-Steuerschätzung liegen die gesamtwirtschaftlichen Eckdaten aus der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung zugrunde.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
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