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Pressemitteilung Nr. 276
München, 20.12.2021

FÜRACKER: NEUER BUNDESBANKPRÄSIDENT MUSS DRINGENDER DENN JE FÜR KURSWENDE IN DER GELDPOLITIK EINTRETEN
Bayerns Finanzminister fordert weiterhin starke stabilitätsorientierte Stimme an der Spitze der Bundesbank

Laut Ankündigung des Bundesfinanzministers soll zum Jahresbeginn 2022 Dr. Joachim Nagel neuer Präsident der Deutschen Bundesbank werden. Der Nachfolger von Dr. Jens Weidmann muss jedoch erst noch durch Beschluss des Bundeskabinetts bestätigt werden. Bayerns Finanzminister Albert Füracker fordert angesichts der drängenden Herausforderungen die Bundesregierung auf, zügig über die wichtige Personalie an der Spitze der Bundesbank zu entscheiden:

„Steigende Inflation und Entwertung von Sparvermögen – die ultralockere Geldpolitik der EZB ist vor allem für die Menschen spürbar! Es ist wichtiger denn je, dass der deutsche Vertreter im EZB-Rat den stabilitätsorientierten Kurs der Deutschen Bundesbank nahtlos fortsetzt. Ich setze auch darauf, dass der designierte neue Bundesbankpräsident den Fehlentwicklungen der ultralockeren Geldpolitik im Euroraum entschlossen entgegentritt! Herr Dr. Nagel muss an die Arbeit seines Vorgängers anknüpfen. Die Grenzen zwischen Geld- und Fiskalpolitik werden von der EZB zunehmend aufgeweicht. Wir brauchen daher endlich ein Ende der großangelegten Staatsanleihekäufe und insgesamt eine Kurswende in der EZB-Geldpolitik! Der Bundesbank-Präsident kann mit starker Stimme den stetig steigenden Risiken und Nebenwirkungen der Politik des billigen Geldes endlich die gebührende Aufmerksamkeit verschaffen – das ist die Verantwortung dieses Amts gegenüber Deutschland und allen Bürgerinnen und Bürgern.“


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
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