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Pressemitteilung Nr. 290
München, 04.11.2019

FÜRACKER ÜBERGIBT FÖRDERBESCHEIDE FÜR DEN AUSBAU DER DIGITALEN INFRASTRUKTUR IN MITTELFRANKEN
8 Gemeinden profitieren // rund 5,7 Millionen Euro Fördersumme // zusätzlich über 1,7 Millionen Euro für Glasfaser an 41 Schulen

„Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Acht Gemeinden aus Mittelfranken erhalten heute insgesamt rund 5,7 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.782 Gemeinden, also über 86 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Montag (4.11.) in Nürnberg. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker.

Zusätzlich profitieren 41 Schulen in Mittelfranken mit insgesamt über 1,7 Millionen Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. „Mit einer gigabitfähigen digitalen Infrastruktur vor Ort ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Medizin und Verwaltung und sorgen damit insbesondere für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten“, betonte Füracker.

„Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker. Rund 94 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet (mind. 30 Mbit/s). In keinem anderen Bundesland wird mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 50.000 km Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 764.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum.

Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.018 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Alle Kommunen wurden zum Förderverfahren beraten. Jede zweite Kommune nutzt das Verfahren mehrfach. Nach Abschluss der momentan laufenden Baumaßnahmen werden mindestens 99 Prozent der bayerischen Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser noch weiter ins Land zu bringen, möglichst bis in die Gebäude (FTTB - Fiber to the building). „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor.

Die Gemeinden in Mittelfranken engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Es befinden sich mit 206 Gemeinden 98 Prozent im Förderverfahren. 184 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 92,32 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal rund 148 Millionen Euro für Mittelfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Füracker.

Heute wurden weitere 10 Bescheide für die Erschließung mit schnellem Internet mit einer Fördersumme von über 5,7 Millionen Euro an 8 Gemeinden im Regierungsbezirk Mittelfranken übergeben:

Stadt Dinkelsbühl: 921.947
Gemeinde Schnelldorf: 161.247
Markt Schnaittach: 735.834
Stadt Velden: 227.402
Gemeinde Vorra: 326.150
Stadt Hilpoltstein: 1.694.608
Gemeinde Röttenbach: 609.228
Stadt Weißenburg i.Bay.: 1.018.764

Der Glasfaser- und WLAN-Ausbau folgender Schulen im Regierungsbezirk Mittelfranken wird gefördert:

Ohm-Gymnasium Erlangen: 50.000
Städtische Wirtschaftsschule im Röthelheimpark Erlangen: 50.000
Mittelschule Erlangen Eichendorffschule: 29.176
Grundschule Erlangen-Dechsendorf: 50.000
Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen: 50.000
Heinrich-Kirchner-Grundschule Erlangen: 50.000
Grundschule Erlangen-Büchenbach: 50.000
Fachschule f. Techniker der Stadt Erlangen: 36.300
Staatliche Berufsoberschule Erlangen: 32.616
Staatliche Fachoberschule Erlangen: 32.616
Staatl. Berufsschule Erlangen: 15.995
Grundschule Erlangen-Tennenlohe: 50.000
Grundschule Erlangen-Frauenaurach: 35.915
Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen: 27.607
Michael-Poeschke-Grundschule Erlangen: 50.000
Grundschule Erlangen, Loschgeschule:28.286
Jakob-Herz-Schule, Staatliche Schule für Kranke Erlangen:27.596
Emmy-Noether-Gymnasium Erlangen: 45.107
Grundschule Erlangen, Friedrich-Rückert-Schule:50.000
Grundschule Erlangen-Bruck Max-und-Justine-Elsner-Schule: 50.000
Realschule am Europakanal Staatliche Realschule Erlangen II: 50.000
Städtisches Marie-Therese- Gymnasium Erlangen: 50.000
Gymnasium Fridericianum Erlangen: 50.000
Grundschule Erlangen, Adalbert-Stifter-Schule:14.746
Sonderpädagogisches Förderzentrum Erlangen: 50.000
Grundschule Erlangen-Eltersdorf: 50.000
Grundschule Erlangen an der Brucker Lache: 33.117
Grundschule Hemhofen: 50.000
Mittelschule Erlangen Ernst-Penzoldt-Schule: 50.000
Grundschule Stein: 21.991
Mittelschule Stein: 28.750
Grundschule Bühl: 39.694
Grundschule Röthenbach a.d.Pegnitz an der Seespitze: 60.000
Grundschule Röthenbach a.d.Pegnitz am Forstersberg: 60.000
Geschwister-Scholl-Gymnasium Röthenbach a.d.Pegnitz: 50.000
Staatl. Realschule Röthenbach a.d.Pegnitz Realschule am Fränkischen Dünenweg:60.000
Geschwister-Scholl-Mittelschule Röthenbach a.d.Pegnitz: 50.000
Grundschule Greding, Mittelschule Greding: 40.574
Grundschule Obermässing: 50.000
Mittelschule Weißenburg: 38.588


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
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