Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Ihre Zustimmung zur Datenübertragung können Sie jederzeit widerrufen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Widerruf Ihrer Zustimmung zur Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.
Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 070
München, 30.03.2026

FÜRACKER UND BROSSARDT: BAYERNS GIGABIT-FÖRDERUNG TREIBT AUSBAU DER DIGITALEN INFRASTRUKTUR VORAN!
vbw-Studien bestätigen Fortschritt beim Breitbandausbau in Bayern // Über 150.000 Kilometer Glasfaserleitungen und mehr als 500.000 Glasfaseranschlüsse durch Förderung

„Die neuen Studien der vbw bestätigen es: Der Freistaat Bayern ist weiterhin auf einem sehr guten Weg beim flächendeckenden Gigabitausbau. Seit 2014 hat Bayern mit über 2,7 Milliarden Euro freiwillig so viel in den Glasfaserausbau investiert wie kein anderes Bundesland! Über 150.000 km Glasfaser – fast viermal um die Erde – werden insgesamt durch die Fördermittel und mit Hilfe der Kofinanzierung des Bundes verlegt und damit mehr als 500.000 Glasfaseranschlüsse geschaffen. Unsere Förderung greift genau dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch die Netzbetreiber nicht rentabel ist– also vorwiegend im ländlichen Raum. Und wir machen weiter – wir wollen alle ländlichen Regionen umfassend an das Gigabit-Netz anbinden, um gleiche Verhältnisse bei der digitalen Infrastruktur in Stadt und Land zu schaffen“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei dem gemeinsamen Kongress „Vorsprung Bayern: Digitale Infrastruktur in Bayern“ mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) am Montag (30.3.) in München.

„Unsere Fördermaßnahmen zeigen spürbar ihre Wirkung: Bereits über 99 Prozent der Haushalte in Bayern verfügen über schnelles Internet nach EU-Definition, an rund 95 Prozent der Standorte sind 100 Mbit/s verfügbar. 83 Prozent haben bald sogar Zugang zu Gigabitbandbreiten. Wir schaffen dadurch die Grundlage für eine leistungsfähige digitale Infrastruktur in Bayern. Das ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und zur Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger. Mit diesem Ziel vor Augen gestalten wir die digitale Zukunft Bayerns gemeinsam mit unseren Partnern – den Kommunen, Netzbetreibern und der Wirtschaft“, so Füracker weiter.

„Vor allem im ländlichen Raum hat sich die Situation in den vergangenen Jahren enorm verbessert: Bayern insgesamt liegt bei der Grundversorgung mit 100 Mbit/s mittlerweile deutlich über dem Bundesschnitt. Aber bei allen Fortschritten gilt: Der Freistaat muss Kurs halten und sein hohes Ausbautempo weiter steigern. Die Anforderungen der Unternehmen an digitale Infrastruktur werden mit jedem Jahr höher. Der Handlungsbedarf ist klar vorgegeben, und die passenden Instrumente sind bekannt. Jetzt muss gehandelt werden, um schnellstmöglich eine entsprechende digitale Infrastruktur flächendeckend in Bayern auszurollen“, ergänzt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Der Breitbandausbau in Bayern ist das erfolgreichste Infrastrukturprojekt des Freistaats und der Kommunen der letzten Jahre. Mit der Bayerischen Gigabitrichtlinie war die Freistaat 2020 Vorreiter und durfte als erste Region in der EU den Glasfaserausbau auch dort fördern, wo bereits sogenanntes „schnelles Internet“ mit mindestens 30 Mbit/s verfügbar ist. Mittlerweile fokussiert sich die Förderung auf das neuere Förderprogramm des Bundes. Mit seiner Kofinanzierung unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 %). Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) veröffentlicht heute ihre Studien „Breitbandbedarf der bayerischen Unternehmen – leitungsgebunden und mobil“ sowie „Versorgungsgrad der digitalen Infrastruktur in Bayern“ https://link2.bayern/6hud und https://link2.bayern/jwf1, die die hervorragende Entwicklung des Gigabitausbaus im Freistaat bestätigt. Die Studie basiert auf Zahlen des Bayerischen Breitbandzentrums.

Zahlen und Fakten zum Breitbandausbau in Bayern (Stand März 2026):
o Kommunen mit Gigabit-Förderbescheid (des Bundes oder des Freistaats): 1.330 (65 Prozent)
o Zugesagte Glasfaser-Förderung des Freistaats: Über 2,7 Milliarden Euro
o Geförderte Glasfaserstrecke (inkl. Mittel aus Kofinanzierung des Bundes): über 150.000 Kilometer
o Damit erreichte Adressen: über 500.000
o Künftig voraussichtlich gigabitfähig erschlossene Adressen (gefördert + eigenwirtschaftlich): 2,87 Millionen (entspricht 83 % der Haushalte)

Weiterführende Links:

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
Internet: www.stmfh.bayern.de