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Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 058
München, 24.03.2026

FÜRACKER: 19 NEUAUFNAHMEN IN DAS BAYERISCHE LANDESVERZEICHNIS DES IMMATERIELLEN KULTURERBES
Würdigung für lebendige identitätsstiftende Traditionen // Insgesamt 103 Eintragungen

„Das immaterielle kulturelle Erbe Bayerns symbolisiert Heimat und vermittelt ein Gefühl von Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Diesen Reichtum unseres Landes an verschiedensten Traditionen und Bräuchen in der Gegenwart zu erhalten und in die Zukunft zu tragen, haben sich viele Menschen im Freistaat mit großem Engagement zur Aufgabe gemacht. Das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wächst mit 19 neuen Eintragungen auf nun insgesamt 103 an. Das verdeutlicht einmal mehr, wie groß die lebendige Vielfalt unserer kulturellen Ausdrucksformen ist“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Neuaufnahmen.

„Mein herzlicher Dank gilt allen Engagierten, die sich aktiv an der Pflege, Weiterentwicklung und Weitergabe unseres kulturellen Erbes beteiligen. Lassen Sie uns gemeinsam unsere wertvollen Kulturformen auch in Zukunft lebendig erhalten!“, so Füracker weiter.

Seit 2003 stellt die UNESCO immaterielle kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus der Öffentlichkeit. Überall auf der Welt sollen überliefertes Wissen und Können, das einen wesentlichen Bestandteil unserer Alltagskulturen ausmacht, als immaterielles Kulturerbe sichtbar gemacht sowie Maßnahmen unterstützt werden, die zur Erhaltung und Weiterentwicklung geeignet sind. Bis heute sind 185 Staaten dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beigetreten. Deutschland ist seit 2013 Vertragsstaat. Neben dem Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gibt es in Bayern ein eigenes Landesverzeichnis. Auf Empfehlung durch das unabhängige Expertengremium hat die Bayerische Staatsregierung die Neuaufnahme folgender 19 Kulturformen in das Bayerische Landesverzeichnis beschlossen:

• Handwerklicher Geigenbau und Streichbogenbau
• Neujahrslied-Singen der Banater Schwaben (Gutes Praxisbeispiel)
• Hopfenanbau in Deutschland
• Alm- und Alpwirtschaft
• Historischer Festzug Wolnzach
• Künstlervereinigung Dachau
• St. Anna-Fest in Staucharting
• Varieté-Theater „Auf geht’s beim Schichtl“ auf dem Münchner Oktoberfest
• Pichelsteinerfest in Regen
• Wolfauslassen im Bayerischen Wald
• Krippentradition Tirschenreuth
• Wirken der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft (Gutes Praxisbeispiel)
• Lohrer Karfreitagsprozession
• Ansbacher Rokoko-Festspiele
• Erlanger Bergkirchweih
• Metallspitzenklöppeln in Abenberg
• Pegnesischer Blumenorden
• Heilig-Blut-Fest in Burgwindheim
• Wiesenfeste

Die nächste Bewerbungsrunde für eine Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis sowie das Bayerische Landesverzeichnis startet im Jahr 2028. Informationen zum bundesweit einheitlichen Bewerbungsverfahren finden sich im Internet unter www.ike.bayern.de. Interessierte und Antragsteller können sich bei der Beratungs- und Forschungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern informieren und beraten lassen (ike@volkskunde.badw.de, Tel.: 089 23031-1356).

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
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