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Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 383
München, 11.12.2025

FÜRACKER: 865 MILLIONEN EURO SCHLÜSSELZUWEISUNGEN UND 279 MILLIONEN EURO INVESTITIONSBUDGETS FÜR MITTELFRANKEN
Höchste Schlüsselzuweisung bayernweit an die Stadt Nürnberg

„Auch in Zeiten massiv angespannter öffentlicher Haushalte bleibt der Freistaat Bayern starker Partner seiner Kommunen! Im Jahr 2026 stellt der Freistaat seinen Kommunen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs 12,83 Milliarden Euro zur Verfügung – das sind 846 Millionen Euro mehr als 2025. Die Schlüsselzuweisungen sind von erheblicher finanzieller Bedeutung für die Kommunen. Im Jahr 2026 erhalten die bayerischen Landkreise und Gemeinden Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt knapp 5 Milliarden Euro. Die Gemeinden und Landkreise in Mittelfranken erhalten 2026 Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt rund 865 Millionen Euro. Unsere Kommunen sind die Schlüsselakteure, um Politik vor Ort lebendig zu machen und aktiv zu gestalten. Die Leistungen des Freistaats für die Kommunen sind nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch ein Bekenntnis zu einer starken und handlungsfähigen Kommunalpolitik: Der Freistaat Bayern steht fest entschlossen und mit voller Energie an der Seite seiner Kommunen!“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Bekanntgabe der Schlüsselzuweisungen für 2026 und der voraussichtlichen Verteilung des kommunalen Investitionsbudgets.

„Zusätzlich stellen wir Bayerns Kommunen im Jahr 2026 rund 3,9 Milliarden Euro für Investitionen aus dem Sondervermögen des Bundes bereit. Damit werden bestehende Förderprogramme, wie etwa die kommunale Hochbauförderung und die Krankenhausinvestitionsförderung, verstärkt. Zudem werden 2 Milliarden Euro – und damit mehr als die Hälfte dieser zusätzlichen Investitionsmittel – in Form eines pauschalen Investitionsbudgets zur Verfügung gestellt. Auf die Gemeinden und Landkreise in Mittelfranken entfallen hiervon rund 279 Millionen Euro. Wir generieren dadurch Schub für kommunale Investitionen und setzen starke Impulse für unsere Wirtschaft. Mit der frühzeitigen Bekanntgabe der Investitionsbudgets erhalten die Kommunen Planungssicherheit für die Umsetzung wichtiger Zukunftsinvestitionen. Mit dem Aufwuchs im kommunalen Finanzausgleich und dem Sondervermögen stehen den Kommunen in 2026 insgesamt rund 4,7 Milliarden Euro mehr zur Verfügung als noch in 2025“, so Füracker weiter.

Die Schlüsselzuweisungen, die größte Einzelposition im kommunalen Finanzausgleich, steigen um gut 131 Millionen Euro auf nunmehr 4,98 Milliarden Euro. Die Schlüsselzuweisungen ergänzen die eigenen Einnahmen der Kommunen und mildern Unterschiede in der finanziellen Leistungsfähigkeit ab. Kommunen mit geringeren eigenen Steuereinnahmen erhalten höhere Schlüsselzuweisungen. Die Kommunen können sie frei zur Erfüllung ihrer Aufgaben verwenden. Dies stärkt die kommunale Eigenverantwortung und Selbstverwaltung.

Die Stadt Nürnberg erhält mit fast 295 Millionen Euro erneut die höchsten Schlüsselzuweisungen in ganz Bayern. Dies sind über 15 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die Stadt Fürth bekommt mit 89,9 Millionen Euro die zweithöchsten Schlüsselzuweisungen in Mittelfranken und die dritthöchsten Schlüsselzuweisungen bayernweit. Die kreisangehörigen Gemeinden in Mittelfranken erhalten 2026 insgesamt über 211 Millionen Euro. Die höchste Schlüsselzuweisung unter den Landkreisen geht an den Landkreis Ansbach mit 40,7 Millionen Euro. Insgesamt werden 2026 an die Landkreise in Mittelfranken Schlüsselzuweisungen in Höhe von über 177 Millionen fließen.

Mit 69,6 Millionen Euro geht das höchste Investitionsbudget in Mittelfranken und das zweithöchste bayernweit ebenfalls an die Stadt Nürnberg. Das zweithöchste Investitionsbudget in Mittelfranken erhält die Stadt Fürth mit 19,6 Millionen Euro. Insgesamt werden die Gemeinden in Mittelfranken auf Investitionsbudgets in Höhe von rund 237 Millionen Euro und die Landkreise auf 42 Millionen Euro zugreifen können.


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Pressesprecher: Dennis Drescher
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