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Pressemitteilung Nr. 079
München, 19.05.2021

FÜRACKER: BAUAUFTRAG FÜR 2. TEIL DER SANIERUNG DER STADTRESIDENZ LANDSHUT ERTEILT
Kosten von 32,1 Mio. € vom Haushaltsausschuss gebilligt // Fertigstellung für 2026 geplant

„Bei der Sanierung der Stadtresidenz in Landshut geht es mit großen Schritten voran. Der erste Sanierungsabschnitt liegt voll im Zeitplan. Jetzt investiert der Freistaat weitere 32,1 Millionen Euro in die letzten drei Bauabschnitte der Dach- und Fassadensanierung. Dabei soll unter anderem der Marstall denkmalverträglich wieder für Veranstaltungen und Ausstellungen nutzbar gemacht werden. Die Fertigstellung der gesamten Sanierung ist für 2026 geplant“, berichtet Finanz- und Heimatminister Albert Füracker aus Anlass der Erteilung des Bauauftrags für den 2. Teil der Sanierungsarbeiten. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat grünes Licht für die Bauarbeiten der letzten drei Bauabschnitte der Gesamtsanierung der Stadtresidenz gegeben.

Die 1. Teilmaßnahme mit Teilkosten in Höhe von 21,0 Mio. € ist seit 2019 in Ausführung. Das Hauptaugenmerk liegt hier vor allem auf den Dächern des Italienischen Baus, der Hofstallung, der ehemaligen Hofküche sowie des Übergangs über die Ländgasse. Im zweiten Schritt werden nun unter anderem die Dächer des Deutschen Baus und der Seitenflügel inklusive der Kapelle ertüchtigt. Sämtliche Fassaden, Fenster und Türen der Residenz und Hofstallung werden saniert und die Freiflächen überarbeitet. Zudem wird die Beleuchtung der Innenhöfe, Arkaden und Eingangshalle im Deutschen Bau erneuert. Die Gebäude der Hofstallung erhalten ebenfalls eine neue Elektroinstallation mit Illumination. Auch die Brandmeldeanlage der Residenz wird modernisiert und erweitert. Des Weiteren wird auch die Grundlage für flächendeckendes BayernWLAN in den wesentlichen Bereichen der Stadtresidenz mit Hofstallung erstellt. Außerdem wird eine induktive Höranlage im Residenzhof und im Marstall eingebaut. Während der Landshuter Hochzeit 2023 sollen die Gebäude und Höfe der Stadtresidenz öffentlich zugänglich und frei von Gerüsten sein.

Die Stadtresidenz Landshut wurde von Herzog Ludwig X. von Bayern im 16. Jahrhundert als Palastbau errichtet. Die Stadtresidenz Landshut gilt als der erste italienische Palazzo nördlich der Alpen. Die Säle des italienischen Baus mit bedeutenden Bilderzyklen und Stuckarbeiten an den Kassettendecken sind einzigartig. Veränderungen erfuhr die Stadtresidenz, als sie 1780 bis 1799 als Hofhaltung des Pfalzgrafen Wilhelm von Birkenfeld-Gelnhausen diente. Damals erhielt die Fassade zur Altstadt ihr klassizistisches Aussehen, das sie bis heute prägt.


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