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Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 099
München, 24.04.2026

FÜRACKER: ÜBER 11,3 MILLIONEN EURO FÜR GIGABITAUSBAU IN ALLEN REGIERUNGSBEZIRKEN
36 Kommunen erhalten Förderbescheide nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0

„Gigabit bis in jedes Haus – das ist unser Ziel für Bayern! Wir kommen diesem heute erneut einen großen Schritt näher! Über 150.000 Kilometer Glasfaser – fast viermal um die Erde – werden insgesamt durch die bayerischen Fördermittel und mit Hilfe der Kofinanzierung des Bundesprogrammes verlegt und damit mehr als 500.000 direkte Glasfaseranschlüsse geschaffen. Uns ist klar: Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und entscheidet über die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Der Freistaat Bayern engagiert sich seit Jahren auf freiwilliger Basis massiv, um den Glasfaserausbau für seine Bürgerinnen und Bürger bestmöglich voranzutreiben. „Heute erhalten 36 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken insgesamt über 11,3 Millionen Euro Förderung nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 74 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei weiteren 9 Prozent ist ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat Bayern seit 2014 schon über 2,7 Milliarden Euro investiert. Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 Prozent). Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen (auf meist 10 Prozent) wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
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