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Pressemitteilung Nr. 057
München, 10.03.2022

FÜRACKER: EZB GEHT ÜBERFÄLLIGE KURSWENDE NUR SEHR ZÖGERLICH AN
Massiv steigende Energiepreise treffen Menschen hart // EZB muss hoher Inflation endlich entschlossen entgegentreten

Bayerns Finanzminister Albert Füracker zur heutigen geldpolitischen Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB):
„Der Ukraine-Krieg und seine wirtschaftlichen Folgen stellen auch die Geldpolitik vor neue Herausforderungen. Wir erleben aktuell massive Preissteigerungen, insbesondere im Energiebereich. Die Inflation lag bereits Anfang des Jahres bei über fünf Prozent – noch höhere Raten sind in den kommenden Monaten zu befürchten. Die Entwertung der Einkommen und Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger schreitet unaufhörlich voran. Die EZB muss die Sorgen der Menschen um ihre Zukunft ernst nehmen. Deshalb wäre heute ein deutlicheres Signal überfällig gewesen, dass die EZB der Geldentwertung entgegentritt und sich klar zu einer stabilitätsorientierten Geldpolitik bekennt.“

Der EZB-Rat hat heute ein Zurückfahren der Nettoanleihekäufe unter APP bis Juni beschlossen und deren Einstellung im dritten Quartal 2022 in Aussicht gestellt, wenn sich der mittelfristige Inflationsausblick nicht verbessert. Die Leitzinsen bleiben vorerst weiter auf ihren historischen Tiefständen. „Die heutige Entscheidung ist ein erster richtiger Schritt, aber die Sorgen nehmen immer mehr zu, dass die EZB zu spät zu wenig tut. Die Sicherung stabiler Preise ist dabei der Kernauftrag der Notenbank. Im eigenen Interesse muss die EZB jetzt deutlich machen, dass sie ihr Preisstabilitätsmandat erfüllen wird. Sonst riskiert die EZB, ihre Glaubwürdigkeit endgültig zu verlieren!“, so Füracker weiter.


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