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Pressemitteilung Nr. 036
München, 15.02.2022

FÜRACKER: 2021 WAR DAS JAHR DER RESTAURIERUNG UND SANIERUNG BEDEUTENDER SEHENSWÜRDIGKEITEN!
Sanierungsabschluss Kaiserburg Nürnberg // Eröffnung Gelbe Treppe in der Residenz München // Inseldom auf Herrenchiemsee erstmals für Öffentlichkeit zugänglich

„Bayerns Schlösser, Burgen, Residenzen und Kulturdenkmäler sind weltweit Werbeträger für unsere Heimat Bayern. Die Sehenswürdigkeiten der Bayerischen Schlösserverwaltung bieten ihren Gästen lebendige Einblicke in unsere traditionsreiche Geschichte. Unsere rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier hervorragende Arbeit, wofür ich ausdrücklich danke. Wir haben die Pandemiezeit auch letztes Jahr wieder aktiv für Restaurierungen genutzt. Zwei ganz besondere Highlights gab es 2021 mit dem Abschluss der originalgetreuen Rekonstruktion der Gelben Treppe in der Residenz München und der Sanierung der Kaiserburg Nürnberg mit Eröffnung des neuen Burgcafés. Unsere Gartenanlagen waren auch 2021 wieder beliebte Erholungsorte“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Bilanz 2021 der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen mit.

„Die Bayerische Schlösserverwaltung ist Deutschlands größter staatlicher Museumsträger. Trotz der erforderlichen Einschränkungen aufgrund der Pandemie haben über 1,2 Millionen Gäste die bayerischen Wahrzeichen besucht. Schloss Neuschwanstein ist das meist besuchte Schloss in ganz Deutschland! Mehr als 178.000 Menschen haben 2021 die Möglichkeit genutzt, Neuschwanstein in den aktuell coronabedingt sehr kleinen Führungsgruppen ganz exklusiv zu erleben“, so Füracker.

Im Sommer 2022 soll die Restaurierung eines weiteren Glanzlichtes im Schloss Neuschwanstein abgeschlossen werden: Der im byzantinischen Stil erbaute Thronsaal kann dann wieder ohne im Raum aufgestellte Gerüste besichtigt werden. Auch in Schloss Johannisburg in Aschaffenburg können sich die Gäste auf den Abschluss des ersten Bauabschnitts der Gesamtinstandsetzung freuen. Mit der im zweiten Halbjahr 2022 geplanten Wiedereröffnung der dortigen Museen erfolgt die Neupräsentation der historischen Appartements, der Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sowie der Paramentenkammer.

Für das Jahr 2022 ist wieder ein vielfältiges Programm der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen in Planung. So sind von 6. bis 8. Mai 2022 die traditionellen Residenztage Bayreuth geplant. Ab 25. Mai 2022 findet die Bayerische Landesausstellung des Hauses der bayerischen Geschichte „Typisch Franken“ unter anderem in der Orangerie Ansbach statt. Zudem jährt sich am 6. Juli 2022 der Jahrestag des Eintrags des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth in die UNESCO-Welterbeliste zum 10. Mal. Darüber hinaus sollen 2022 die Restaurierungsarbeiten am Venus-Rundtempel und an der Kaskade mit dem Neptunbrunnen im Schlosspark Linderhof beendet werden. Daneben wird es auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Angebot an Familientagen sowie im Herbst die beliebte Residenzwoche in der Residenz München und in den Schlössern Nymphenburg und Schleißheim geben. Außerdem wird im Herbst 2022 in der Neuen Residenz Bamberg eine Sonderausstellung mit den jüngst restaurierten Arbeiten des Malers Alexander Macco stattfinden.

Im Jahr 2021 konnten einige wichtige Restaurierungs- und Sanierungsprojekte erfolgreich abgeschlossen werden. Für die 2015 bis 2021 durchgeführte Sanierung und Neustrukturierung der Kaiserburg Nürnberg hat der Freistaat insgesamt über 26 Millionen Euro investiert. Die Gelbe Treppe in der Residenz München wurde seit 2016 originalgetreu rekonstruiert. Seit Sommer 2021 ist das Projekt fertig gestellt. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau dieses besonderen Gebäudetrakts betrugen über 6,5 Millionen Euro – davon wurden 3 Millionen Euro von der Edith-Haberland-Wagner Stiftung gespendet. Nach zweijährigen Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen wurde der Inseldom auf der Herreninsel im Herbst 2021 für die Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht. Der Freistaat hat über 2,5 Millionen Euro in die Baumaßnahmen investiert. Das fürstbischöfliche Wappen 25 Meter über dem Eingang der Residenz Würzburg wurde 2021 für rund 250.000 Euro aufwändig restauriert, gereinigt und konserviert. Das Arbeitszimmer von Königin Caroline in Schloss Nymphenburg ist nach 3-jähriger Planungs- und Restaurierungszeit seit Herbst 2021 für alle Besucherinnen und Besucher als besondere Attraktion in Nymphenburg wieder zugänglich. In die Gesamtkosten von rund 750.000 Euro flossen großzügige Spenden von privater Seite in Höhe von 118.000 Euro ein.

Insgesamt sind die Einnahmen der Schlösserverwaltung um rund 1,9 Millionen Euro auf rund 36,3 Millionen Euro zurückgegangen. Die Ausgaben für das operative Geschäft betrugen rund 72,6 Millionen Euro. Die Kostendeckungsquote aus dem operativen Geschäft ist mit rund 50 Prozent nahezu konstant geblieben. Für Bauausgaben im Bereich der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen wurden in 2021 rund 62 Millionen Euro verausgabt.


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