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Pressemitteilung Nr. 024
München, 04.02.2022

FÜRACKER UND LISTON: INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT IM KAMPF GEGEN CYBER ATTACKEN
US-Generalkonsul zu Besuch beim Landesamt für IT-Sicherheit // Erfahrungsaustausch in IT-Sicherheitsfragen und Gefahrenabwehr

„Gerade in Zeiten der Pandemie zeigt sich: Sichere IT-Infrastruktur bildet das Rückgrat für unseren Alltag! Gleichzeitig nehmen Cyber-Attacken quantitativ wie qualitativ stetig zu. Schwachstellen in weit verbreiteten IT-Produkten schaffen Angriffsmöglichkeiten von bisher unbekannter Breite. Wir müssen unsere IT-Systeme und vor allem die digitalen Netze kritischer Infrastruktureinrichtungen wie Krankenhäuser bestmöglich schützen! Schadcode macht nicht an Landesgrenzen halt. Eine vertrauensvolle und grenzübergreifende Zusammenarbeit ist daher essentiell für eine erfolgreiche Abwehr von Cyber-Angriffen. Mein herzlicher Dank an Herrn US-Generalkonsul Timothy Liston für den intensiven Dialog zu den aktuellen Herausforderungen der IT Sicherheit. Ein schneller, übergreifender Informationsaustausch und enge internationale Zusammenarbeit sind zur Gefahrenabwehr in der digitalen Welt unerlässlich. Wir freuen uns, diesen wichtigen Dialog auch auf Expertenebene weiter fortzusetzen“, so Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des gemeinsamen Besuchs mit Herrn Generalkonsul Timothy Liston am Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI).

US-Generalkonsul Timothy Liston: „Die internationale Zusammenarbeit zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Cyber-Verteidigung und Widerstandsfähigkeit ist von entscheidender Bedeutung. Angesichts der immer stärkeren Abhängigkeit von unserer digitalen Infrastruktur müssen wir zusammenarbeiten, um unsere gemeinsame Verteidigung, den Informationsaustausch und unsere Fähigkeit zur schnellen Reaktion auf bestehende und künftige Bedrohungen zu stärken. Die Arbeit von Organisationen wie dem LSI und der Agentur für Cybersicherheit und Infrastruktursicherheit sind großartige Beispiele dafür, wie Deutschland und die USA zusammenarbeiten, um die Cybersicherheitsrisiken für kritische Infrastrukturen zu erkennen, zu bekämpfen und zu verringern. Vielen Dank an den Bayerischen Staatsminister Füracker für die hervorragende Zusammenarbeit. Diese Art der Kooperation ist angesichts der Sicherheitsherausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, besonders wichtig.“

Die IT-Sicherheitsbehörden der USA bilden mit ihren IT-Warndiensten ein weltweites Fundament für den schnellen Informationsaustausch bei Schwachstellen oder größeren Cyber-Angriffen. So wurden in den USA „Industriestandards“ gesetzt, wie beispielsweise die Mitre-Datenbank als international hoch angesehenes „Register“ für IT-Schwachstellen – eine für die Bewertung von Angriffsszenarien essentielle Übersicht! Auch Institutionen wie das National Institute of Standards and Technology (NIST), die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) und das US-CERT sind bedeutende, auch vom LSI vielbeachtete Informationsquellen zu IT-Schwachstellen oder Bedrohungen. Der Erfahrungsaustausch zwischen CISA / US-CERT und dem LSI zu konkreten Themen, wie Abwehr IT-Angriffe und Schutz von Krankenhäusern oder Wasserwerken, ist daher unverzichtbar.

Um ein hohes Sicherheitsniveau in Bayern sicherzustellen, wurde 2017 das LSI gegründet. Bayern ist Vorreiter und erstes Bundesland mit einer eigenständigen IT-Sicherheitsbehörde. Derzeit arbeiten 113 Sicherheitsexperten im LSI. Es schützt Bayerns staatliche IT-Systeme sowie das Bayerische Behördennetz und den Bayernserver. Damit wird IT-Sicherheit als Grundlage aller Digitalisierungsprojekte des Freistaats gewährleistet. Daneben steht das LSI Kommunen und öffentlichen Unternehmen als Betreiber kritischer Infrastrukturen, wie Krankenhäusern und Wasserversorgern, als spezialisierter und individueller Berater bei allen Themen in Fragen der IT-Sicherheit zur Seite.



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