Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten dieser Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.
Pressemitteilung Nr. 058
München, 28.04.2021

FÜRACKER: EUROPÄISCHE SOUVERÄNITÄT IM ZAHLUNGSVERKEHR DER ZUKUNFT BEWAHREN
Abhängigkeit von außereuropäischen Zahlungslösungen verhindern // Bargeld muss erhalten bleiben

„Nicht nur Bares ist Wahres, aber Bargeld muss auch in Zukunft eine zentrale Stütze unseres Zahlungsverkehrs bleiben! Kontaktlose Bezahlsysteme sind gerade aus Infektionsschutzgründen derzeit eine sinnvolle Alternative. Sie ergänzen das traditionelle Bargeld, dürfen dieses aber nicht ersetzen. Unsere Bürgerinnen und Bürger müssen die Wahlfreiheit haben, wie sie bezahlen möchten“, betonte Finanzminister Albert Füracker am 27. April im Gespräch mit Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union. „Wer mit Karte, per App oder online zahlt, muss dies aber ebenfalls sicher und selbstbestimmt tun können. Die fortschreitende Digitalisierung des Zahlungsverkehrs darf unsere europäische Souveränität nicht gefährden: Der starke europäische Datenschutz muss eingehalten werden und wir dürfen uns nicht von außereuropäischen Zahlungslösungen abhängig machen!“, so Füracker.

Im Markt für digitale Bezahllösungen sind Anbieter aus Staaten außerhalb der EU stark vertreten. Wichtig ist, dass das starke europäische Schutzniveau im Zahlungsverkehr dadurch nicht gefährdet wird: Insbesondere müssen die EU-Bürger über ihre sensiblen Daten weiter selbst bestimmen können. Überlegungen der EU-Kommission, die Bargeldnutzung einzuschränken, sind daher kritisch zu sehen. Bayern stellt sich klar gegen solche Vorschläge. Auch die Einführung eines digitalen Euros muss wegen der Risiken für die Finanzstabilität und die Geldordnung aufmerksam begleitet werden.

„Münzen und Scheine sind direkt und greifbar, sie schützen die Privatsphäre und sind unabhängig von technischer Infrastruktur. Bargeld hat sich in der Vergangenheit als krisenfest erwiesen und hat daher auch im digitalen Zeitalter weiter seine Daseinsberechtigung!“, stellte Füracker klar.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460 und 2367
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
Internet: www.stmfh.bayern.de