Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten dieser Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.
Pressemitteilung Nr. 041
München, 24.03.2021

FÜRACKER: MEHR STEUERLICHE FLEXIBILITÄT FÜR PERSONENGESELLSCHAFTEN
Gesetzesvorschlag des Bundeskabinetts ist erster Schritt // Weitere Entwicklung zu einer grundlegenden Unternehmensteuerreform nötig

„Bayern hat bereits mehrfach auf die Notwendigkeit einer Modernisierung der Unternehmensbesteuerung hingewiesen. Was der Bundesfinanzminister kurz vor Torschluss jetzt liefert, darf jedoch nur ein allererster Schritt sein. Ziel muss eine Reduzierung der Unternehmensteuerlast in Deutschland auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau sein. Unsere Wirtschaft braucht Luft für Zukunfts-Investitionen - nur so kann sie stark durch die Krise kommen!“, kommentierte der Bayerische Finanzminister Albert Füracker den Beschluss des heutigen Bundeskabinetts. Bayern hat sich seit jeher für gleiche steuerliche Belastungen für alle Unternehmen eingesetzt - egal ob es sich um ein Einzelunternehmen, eine Personen- oder Kapitalgesellschaft handelt. Das von der Bundesregierung vorgeschlagene Optionsmodell bietet jetzt zumindest einen flexibleren Lösungsansatz für Personenhandelsgesellschaften und Partnerschaftsgesellschaften.

Nachbesserungsbedarf sieht Bayern auch bei den konkreten Regelungen zum Wechsel in die Körperschaftsteuer, da es beim Übergang zu hohen Steuerbelastungen kommen kann. „Wir dürfen die frisch geschaffene Wahlfreiheit nicht durch hohe Hürden zur Farce werden lassen“, hebt der Finanzminister hervor. Zudem setzt sich Bayern auch für die Einzelunternehmen ein, die von der Option ausgeschlossen sind. Sie brauchen eine wirkungsgleiche Regelung.

Angesichts des gewaltigen Investitionsbedarfs in der Wirtschaft, insbesondere im Bereich der Digitalisierung sowie des Klimaschutzes, bekräftigt der Freistaat seine Forderung für ein grundlegend modernisiertes Unternehmensteuerrecht. Dies trägt dazu bei, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland zu sichern und die heimische Wirtschaft auf einen stabilen Wachstumskurs zurückzuführen.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460 und 2367
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
Internet: www.stmfh.bayern.de