Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten dieser Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.
Pressemitteilung Nr. 259
München, 17.12.2020

FÜRACKER: SICHERE DATEN DER BÜRGER AUCH BEI ANGRIFFEN VON QUANTENCOMPUTERN
Fraunhofer AISEC in Weiden untersucht für den Freistaat Bayern Verschlüsselungstechniken der nächsten Generation

„Bayern forscht an der nächsten Generation der Verschlüsselungstechnik! Unsere Experten aus Wissenschaft und Verwaltung arbeiten gemeinsam an einer neuen Technologie für sichere Daten, die auch zukünftigen Angriffen mit dann modernsten Quantencomputern gewachsen ist. Wir analysieren schon heute kommende Entwicklungen in der IT und bereiten uns aktiv auf die daraus resultierenden Bedrohungen vor. Unser Ziel ist es, die neuen Forschungs-Ergebnisse schnell und unmittelbar in die bestehenden Systeme zu integrieren. Eine sichere Verschlüsselung im Bayerischen Behördennetz hat auch in Zukunft für uns höchste Priorität“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Vergabe des Forschungsauftrags an das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC).

„Gerade im KRITIS-Umfeld müssen besonders hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit erfüllt werden, um einen langfristigen Schutz besonders schützenswerter Daten bieten zu können. Bedingt durch das disruptive Potenzial von Quantencomputern bezüglich der IT-Sicherheit ist angewandte Forschung im Bereich der Post-Quanten-Kryptografie daher von zentraler Bedeutung“, betont Frau Prof. Dr. Eckert, Institutsleiterin des Fraunhofer AISEC.

Die Forschungsgruppe „Sichere Infrastruktur“ des Fraunhofer AISEC am Standort Weiden i. d. OPf. unter Leitung von Prof. Dr. Daniel Loebenberger von der OTH Amberg-Weiden wird die neuen technologischen Verschlüsselungs-Möglichkeiten im Feld der Post-Quanten-Kryptographie erforschen. Sie kooperiert dabei mit dem Bayerischen Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI), dessen Aufgabe die Gefahrenabwehr für staatliche IT-Systeme ist.

Kernfrage beim geplanten Forschungsprojekt ist es, wie im Bayerischen Behördennetz eine Verschlüsselung implementiert werden kann, die auch zukünftigen Generationen von Quantencomputer standhält. Gegenwärtig verfügbare Systeme sind nicht in der Lage, die kryptographischen Verfahren zu brechen, die beispielsweise im Bayerischen Behördennetz eingesetzt werden. Der Freistaat Bayern bereitet sich mit dem Forschungsprojekt aber bereits heute für den Fall vor, dass solche Computer in Zukunft noch leistungsfähiger werden. „Das ist aktives und vorausschauendes Risikomanagement“, so Füracker.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460 und 2367
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
Internet: www.stmfh.bayern.de