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Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie - Hinweise zur Antragstellung

Antragsverfahren

1. Schritt: Bitte senden Sie zur grundsätzlichen Abschätzung der Förderfähigkeit zunächst eine Projektskizze per E-Mail an das Finanz- und Heimatministerium, regionen(at)stmfh.bayern.de. Die Projektbeschreibung kann formlos oder auf der Grundlage des Antragsformulars erfolgen. Daraus sollten insbesondere folgende Aspekte hervorgehen:

  • der innovative Charakter und fachübergreifende Ansatz des Projekts sowie der Schwerpunkt Digitalisierung,
  • die geplanten Umsetzungsmaßnahmen,
  • die Organisation der Projektumsetzung (projektumsetzende Stelle, mögliche Kooperationspartner usw.).

2. Schritt: Nach positiver Ersteinschätzung können Sie mit Unterstützung der zuständigen Regierung den Förderantrag ausarbeiten. In einem Beratungsgespräch mit Vertretern des Ministeriums und der Regierung haben Sie Gelegenheit, Ihr Projekt ausführlich vorzustellen und etwaige Fragen zur Förderung zu klären.

3. Schritt: Anschließend können Sie Ihren Förderantrag schriftlich bei der zuständigen Regierung einreichen.

Erläuterungen zum Antragsformular

Das Antragsformular finden Sie unter den Informationen und Unterlagen zur Antragstellung.

Zu 2. Antragssteller

  • Bitte füllen Sie die Bankverbindung erst im Förderantrag aus.

Zu 3. Ausgangslage und Anlass für Förderbedarf

  • Erläutern Sie bitte die Ausgangslage zu Projektbeginn in kurzer Form.
  • Bitte begründen Sie die Notwendigkeit des Projekts und der Förderung.

Zu 4. Kurzbeschreibung des Projekts

  • Bitte fassen Sie den Kerninhalt des Projekts in höchstens drei Sätzen oder wenigen Stichpunkten zusammen.

Zu 6. - 9. Projektbeschreibung

  • Querschnittsbedeutung/fachübergreifender Ansatz: Bitte legen Sie dar, welche (mindestens zwei) Themenbereiche das Projekt abdeckt. Denkbar sind beispielsweise: regionale Identität, Kultur/Heimatkultur, Daseinsvorsorge, ärztliche Versorgung, ÖPNV, Barrierefreiheit, Integration, Klima.
  • Digitaler Schwerpunkt: Hier ist der Digitalisierungsaspekt des Projekts darzustellen. Dieser kann z. B. durch eine App, Internetplattform oder durch die Umsetzung von „smarten“ oder vernetzten Anwendungen realisiert werden. Bei einer Machbarkeitsstudie ist die Möglichkeit und Perspektive einer Digitalisierung zwingend zu prüfen.
  • Regionale Identität: Außerdem ist darzustellen, ob und ggf. wie das Projekt der Stärkung der regionalen Identität dient.
  • Innovationscharakter: Bitte legen Sie dar, worin der innovative Aspekt (Vorbildcharakter) besteht, d. h. inwieweit das Projekt inhaltlich, technologisch oder methodisch über bereits bestehende Ansätze im jeweiligen Themenfeld der räumlichen Entwicklung in Bayern hinausgeht und es dadurch einen erkennbaren Mehrwert gegenüber bislang vorhanden Ansätzen bietet.
  • Positive Auswirkung auf die Entwicklung Bayerns/überregionale Bedeutung: Beschreiben Sie bitte, wie das Projekt einen Beitrag zur Förderung und Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern leisten kann.
  • Falls eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen angedacht ist, skizzieren Sie bitte die Beiträge der Projektpartner.

Zu 10. Projektzeitplan

  • Folgende Hauptphasen des Projekts sollten im Zeitplan erkennbar sein:
    • Konzeptionsphase
    • Umsetzungsphase
    • Abschlussphase und Ergebnissicherung.
  • Bitte beachten Sie, dass mit Projektmaßnahmen noch nicht begonnen worden sein darf.

Zu 11. Projektpersonal

  • Bitte geben Sie den Beschäftigungsanteil des Personals am Projekt und die Mitarbeitsdauer an.

  • Bitte machen Sie auch Angaben zur beruflichen Qualifikation des Projektpersonals und zu seiner Einbindung in die Organisationsstruktur des Zuwendungsempfängers.

  • Stellen Sie darüber hinaus bitte dar, ob für das Projekt neues Personal eingestellt oder bestehendes Personal für die Projektmitarbeit freigestellt werden soll. Bei der Verwendung von bestehendem Personal wird eine Erklärung benötigt, dass der Antragssteller das beantragte Projekt (teilweise) durch bestehendes Personal und nur unter der Voraussetzung umsetzen möchte, dass diese Personalkosten staatlich gefördert werden. Diese Erklärung ist dem Antrag formlos beizufügen (z. B. als Teil des Anschreibens).

Zu 12. Lenkungsgruppe/Projektbeirat

  • Lenkungsgremium: Vorgesehen ist mindestens eine Sitzung pro Projektjahr unter Teilnahme mindestens eines Vertreters auf Fachebene des Finanz- und Heimatministeriums, eines Vertreters der zuständigen Regierung, Projektbearbeiter und -träger sowie ggf. weiterer am Projekt mitwirkenden Stellen. Die Einladung und Organisation erfolgt durch den Projektträger, um eine frühzeitige Terminabstimmung mit dem Ministerium und der Bewilligungsbehörde wird gebeten.

Zu 13. Erklärungen

  • Die Subventionserklärung ist als gesondertes Beiblatt dem Antrag beizufügen.
  • Zur Personalkostenerklärung vgl. obige Anmerkung zu Nr. 11.
  • Für die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung bitte erforderliche Beschlüsse aus den entsprechenden Gremien (wie Kreistag) zeitlich einplanen und rechtzeitig in den Sitzungen behandeln.
  • Auf formlosen, begründeten Antrag hin ist im Einzelfall die Bewilligung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns für vorbereitende Arbeitsschritte möglich, wenn das Vorhaben aus sachlichen oder wirtschaftlichen Gründen keinen Aufschub duldet. Ein Anspruch auf eine Förderung kann hieraus nicht abgeleitet werden.

Erläuterungen zu den Antragsanlagen

Die Antragsanlagen finden Sie unter den Informationen und Unterlagen zur Antragstellung.

Zum Finanzierungsplan

  • Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben im Projekt müssen grundsätzlich mehr als 25 000 Euro betragen.
  • Die Angaben zu den Gesamtkosten sind verbindlich.
  • Der Fördersatz beträgt zwischen 50 % und 90 % und setzt sich zusammen aus dem Basisfördersatz (50 %) und ggf. Zuschlägen:
    • Liegt der räumliche Wirkungskreis des beantragten Projekts mehrheitlich im ländlichen Raum und/oder im Raum mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH), erhöht sich der Fördersatz um jeweils 15 Prozentpunkte. Informationen hierzu finden sich im Landesentwicklungsprogramm Bayern oder können bei der Bewilligungsbehörde erfragt werden.
    • Handelt es sich um ein interregionales oder interkommunales Projekt, erhöht sich der Fördersatz um 10 Prozentpunkte.

Zur Übersicht Evaluation

  • Die hier angegebenen Projektziele sollen mit denen aus Nr. 6 des Antragsformulars übereinstimmen, können jedoch auf kurze, prägnante Stichpunkte verkürzt werden.
  • Indikatoren sollten klar nachprüfbare Zielvorgaben sein, an denen sich das Erreichen der gesteckten Projektziele und der Beitrag zu den Zielen des Förderprogrammes gemäß Nr. 1 HDRFöR eindeutig bemessen lassen. Indikatoren, die lediglich die Maßnahmendurchführung messen, sind dazu in der Regel nicht geeignet. Einige wenige, aber aussagekräftige Indikatoren reichen aus.

Weitere Hinweise zur Förderabwicklung

  • Sachstandsberichte: Grundlage für Mittelauszahlung innerhalb des Projektzeitraums; unabhängig von einem Antrag auf Mittelauszahlung ist pro Projekthalbjahr ein Bericht einschließlich Übersicht Evaluation mit aktuellen Angaben zum Projektfortschritt der Bewilligungsbehörde und dem Staatsministerium vorzulegen. Sachstandsberichte enthalten regelmäßig Aussagen über die im Berichtszeitraum angefallenen Aktivitäten einschließlich Zwischenergebnissen, einen Abgleich des jeweiligen Sachstandes mit Antrag und Förderbescheid, einen Ausblick auf die nächsten Projektschritte sowie ggf. ergänzende Unterlagen wie Presseberichte, Belegexemplare usw. Etwaige weitere inhaltliche Vorgaben der Bewilligungsbehörde sind zu berücksichtigen.
  • Thematischer Abschlussbericht: Grundlage für abschließende Auszahlung der Fördermittel; Bericht über Tätigkeiten während des Projektzeitraums, Darlegung der Ergebnisse, Bewertung der Zielerreichung unter Bezug auf Evaluierungsindikatoren.
  • Abschlussveranstaltung: In der Regel ist für Projekte eine Abschlussveranstaltung vorzusehen, in der die Ergebnisse des Projektes unter Beteiligung der Bewilligungsbehörde und des Staatsministeriums öffentlichkeitswirksam präsentiert werden.
  • Verwendungsnachweis inklusive Nachweis über bezahlte Rechnungen und Ausgaben sowie Bestätigung über die Einhaltung von Vergabebedingungen.

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