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Pressemitteilung Nr. 230
München, 18.09.2019

FÜRACKER: NEUE 5-EURO-SAMMLERMÜNZE „GEMÄßIGTE ZONE“
Teil der fünfteiligen Münzserie „Klimazonen der Erde“

Ab morgen (19.9.) wird die neue fälschungssichere 5-Euro-Sammlermünze „Gemäßigte Zone“ an den Schaltern der Bundesbankfilialen ausgegeben. „Auch Bayern befindet sich innerhalb der gemäßigten Zone. Die neue Münze repräsentiert damit unser Klima ebenfalls auf besonders gelungene Weise!“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker fest. Als Motiv der Münze wurde ein Feldhase am Waldrand gewählt, der auf einer Ackerflur sitzt. Im Hintergrund ist der Waldsaum eines landschafts- und zonenprägenden Laubmischwalds dargestellt. Durch einen herbstlichen Eichenast wird der für die Klimazone typische Wechsel der Jahreszeiten zum Ausdruck gebracht. „Das Bayerische Hauptmünzamt war entscheidend mitbeteiligt an der Entwicklung der für die Münze eingesetzten neuen Münztechnologie. Für diese so genannte „Tri-Material-Coin“ (TMC), die aus drei Komponenten besteht, ist es sogar Mitpatentinhaber. Mit Innovationen und Investitionen in neue Technologien ist das Hauptmünzamt für die Zukunft bestens gerüstet“, so Füracker weiter.

Die neue Münze ist die dritte Ausgabe der im Jahr 2017 begonnen fünfteiligen Serie „Klimazonen der Erde“. Sie ist nicht nur etwas für Sammler, sondern hebt auch die Bedeutung des Klimaschutzes hervor. „Durch das einzigartige Design und die interessanten Motive bekommen die verschiedenen Klimazonen der Erde ein Gesicht. Die neue Münze ist ein Symbol dafür, dass wir unser Klima weltweit entschlossen schützen müssen“, betonte Füracker. Die Münze wird in einer Gesamtauflage von 3,4 Millionen Stück hergestellt. Die Motivthemen der Münzserie, die bis 2021 herausgegeben wird, sind die verschiedenen Klimazonen der Erde. Die Farbzuordnung der Polymerringe erfolgt dabei entsprechend den vorherrschenden klimatischen Verhältnissen der einzelnen Zonen: „Tropische Zone“ rot, „Subtropische Zone“ orange, „Gemäßigte Zone“ grün, „Subpolare Zone“ türkis und „Polare Zone“ violett. Je nach Prägestätte der Münze variieren dabei die Farbtöne der Sammlermünze.

Seit mehr als 850 Jahren prägt das Bayerische Hauptmünzamt Münzen für den Zahlungsverkehr oder auch als Sammlerobjekt im Auftrag des Bundes. Gegründet wurde das heutige Bayerische Hauptmünzamt im Jahr 1158 mit der Verleihung des Münzrechts an München durch Heinrich den Löwen. Insbesondere die Aufgabe, Bargeld zu prägen, dürfen in Deutschland nur fünf Münzprägestätten übernehmen: München, Berlin, Hamburg, Stuttgart und Karlsruhe. Im Jahr 2018 wurden rd. 335 Millionen Bundesmünzen im Hauptmünzamt geprägt. Die jährliche Gesamtkapazität des Bayerischen Hauptmünzamts beträgt 1 Milliarde Stück. Dies entspricht einem Gewicht von 286 LKWs mit je 40 t. 58 Mitarbeiter haben 2018 bei einem Umsatz von 10,5 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 2,2 Millionen Euro erwirtschaftet.


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