Diese Seite speichert Informationen in Cookies in Ihrem Browser und verwendet das Webanalyse-Tool Matomo. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zur Deaktivierung der Webanalyse finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten dieser Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.

Servicenavigation

Themennavigation

Pressemitteilung Nr. 158
München, 03.07.2019

FÜRACKER ERTEILT BAUAUFTRAG FÜR SANIERUNG DER STADTRESIDENZ LANDSHUT
Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags billigt 21 Millionen für Sanierung der Dächer

Die Stadtresidenz Landshut gilt als das früheste, sich auf italienische Vorbilder beziehende Werk der Renaissancearchitektur nördlich der Alpen. „Der Freistaat investiert 21 Millionen Euro in die Sanierung der Dächer des italienischen Baus, der Hofküche und der Zwischenbauten zwischen Hofküche und Kapelle sowie aller Dächer der Hofstallung. Weiter soll im Bereich des Kapellen- und des Küchenhofes sowie in Bereichen des Innenhofes der Residenz und in der Alten Schmiede im Bereich der Hofstallung eine Baugrundsicherung erfolgen“, kündigte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker aus Anlass der Erteilung des Bauauftrags für die Sanierungsarbeiten in der Stadtresidenz an. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat grünes Licht für die Bauarbeiten der ersten beiden Bauabschnitte der Gesamtsanierung der Stadtresidenz gegeben.

Bei der Ertüchtigung der Dachtragwerke sollen unter anderem die ursprüngliche statische Wirkung wiederhergestellt, Verbindungen repariert und verfaulte Hölzer ausgetauscht werden. Die Dachtragwerke sollen durch eine Erneuerung der Dachhaut dauerhaft vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Ein besonderes Augenmerk gilt in diesem Zusammenhang der Restaurierung der historischen Verblechungen im Bereich der Traufen und Dacheindeckungen. Während der im Jahr 2021 stattfindenden Landshuter Hochzeit sollen mit Ausnahme des Kranstandorts in der Ländgasse die Gebäude und Höfe der Stadtresidenz öffentlich zugänglich und frei von Gerüsten sein, kündigte Füracker an.

Die Stadtresidenz Landshut wurde von Herzog Ludwig X. von Bayern im 16. Jahrhundert als Palastbau errichtet. Die Stadtresidenz Landshut gilt als der erste italienische Palazzo nördlich der Alpen. Die Säle des italienischen Baus mit bedeutenden Bilderzyklen und Stuckarbeiten an den Kassettendecken sind einzigartig. Veränderungen erfuhr die Stadtresidenz, als sie 1780 bis 1799 als Hofhaltung des Pfalzgrafen Wilhelm von Birkenfeld-Gelnhausen diente. Damals erhielt die Fassade zur Altstadt ihr klassizistisches Aussehen, das sie bis heute prägt.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecherin: Andrea Ebenhoch-Combs
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de, Internet: www.stmfh.bayern.de