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Pressemitteilung Nr. 132
München, 07.06.2019

FÜRACKER: BALDERSCHWANG IST AUF DER DATENAUTOBAHN
Glasfasernetz freigeschaltet // Freistaat förderte mit mehr als 362.000 Euro

„Breitband ist Zukunft - die Gemeinde Balderschwang im Landkreis Oberallgäu hat dies erkannt und gehandelt. Ab heute können 71 bislang unversorgte Haushalte in Deutschlands höchstgelegener Gemeinde die Datenautobahn mit High-Speed benutzen“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Freischaltung des Breitbandnetzes gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister Konrad Kienle und Geschäftsführer Technologie Walter Goldenits von der Telekom Deutschland GmbH am Freitag (7.6.) in Balderschwang. Der Freistaat fördert den Breitbandausbau in Balderschwang mit insgesamt 362.317 Euro. Für einen weiteren Glasfaserausbau stehen der Gemeinde Balderschwang noch Fördermittel in Höhe von 1,53 Millionen Euro zur Verfügung.

„Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Breitband-Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor für gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern, wie für Arbeitsplätze, Tourismus oder Telemedizin. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe. „Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker. In Bayern geht der Ausbau von schnellem Internet mit Riesenschritten voran. Glasfaserleitungen werden dabei in ganz Bayern errichtet und bringen das schnelle Internet auch in entlegene Gebiete. Seit Ende 2013 wurden - gefördert sowie eigenwirtschaftlich - rund 2 Millionen Haushalte im Freistaat an das schnelle Internet angeschlossen. Der Ländliche Raum profitiert dabei in besonderem Maße. Bei der Versorgung im Ländlichen Raum ist Bayern mittlerweile auf Platz 1 unter den deutschen Flächenländern. So hatten Ende 2013 nur 27 % der Haushalte Zugang zu Schnellem Internet, die Zahl der Haushalte konnte mittlerweile verdreifacht werden, sodass rund 81 % der Haushalte im ländlichen Raum über Schnelles Internet verfügen können.

Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, betonte Füracker. Bayern geht beim Breitbandausbau in Deutschland voran. „Kein Land stellt so viele eigene Mittel zur Verfügung. Kein Land hat in so kurzer Zeit derart viele Projekte zum Laufen gebracht wie Bayern. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, so Füracker.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bayern läuft auf Hochtouren. 9 von 10 Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 8 von 10 können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. In keinem anderen Bundesland wird aktuell mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 47.000 km Glasfaserleitungen verlegt und weit über 750.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.018 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.754 Kommunen sind bereits mit einer Gesamtfördersumme von rund 900 Millionen Euro in die Bauphase gestartet.


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