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Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 233
München, 25.08.2026

FÜRACKER UND GERLACH: 481 MILLIONEN EURO FÜR KRANKENHAUSBAUVORHABEN IN 2026
Finanzierung von drei großen Krankenhausprojekten in Nürnberg, Neumarkt i.d.OPf. und Wasserburg a.Inn kann früher starten

Der Freistaat Bayern investiert in diesem Jahr insgesamt rund 481 Millionen Euro in über 100 Bauprojekte an bayerischen Kliniken. Darauf haben Bayerns Finanzminister Albert Füracker und Gesundheitsministerin Judith Gerlach am Dienstag anlässlich der Freigabe des Jahreskrankenhausbauprogramms 2026 hingewiesen. Zudem erfreulich: Die Finanzierung von drei großen Krankenhausprojekten in Nürnberg, Neumarkt i.d.OPf. und Wasserburg a.Inn kann ein Jahr früher als bislang geplant starten.

Finanzminister Füracker betont: „Der Freistaat Bayern unterstützt die Finanzierung der Krankenhausinvestitionen nach besten Kräften. Für 2026 haben wir die Fördermittel für Krankenhausinvestitionen um 100 Millionen Euro umfangreich auf insgesamt 900 Millionen Euro aufgestockt – das schafft uns neue Spielräume. Die zusätzlichen Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität und sind gut investierte Mittel in unsere Krankenhausinfrastruktur. Die Fördermittel für die Krankenhausinvestitionen erreichen damit ein neues Spitzenniveau in Bayern.“

Gesundheitsministerin Gerlach erläutert: „Die Bayerische Staatsregierung setzt sich intensiv für eine hochwertige und flächendeckende medizinische Versorgung im Freistaat ein. Dabei sind leistungsfähige Krankenhäuser mit modernen baulichen und funktionalen Strukturen besonders wichtig – in Ballungszentren und in den ländlichen Regionen. Deshalb investieren wir kräftig in unsere Kliniken.“

Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 enthält insgesamt 105 Einzelmaßnahmen, die aktuell umgesetzt werden; ihr Gesamtkostenvolumen beträgt rund 4,6 Milliarden Euro.

Dank der für 2026 vorgenommenen Erhöhung des Krankenhausfinanzierungsetats auf 900 Millionen Euro können drei Bauvorhaben vorgezogen im aktuellen Bauprogramm berücksichtigt werden. Konkret geht es beim Klinikum Nürnberg (Betriebsstätte Süd) unter anderem um ergänzende Maßnahmen für die gerade entstehende Kinderklinik und für die physikalische Therapie. Das Bauvorhaben beim Klinikum Neumarkt betrifft insbesondere eine Erweiterung des dortigen Notfallzentrums und die Verlagerung des Herzkatheterlabors. Beim kbo-Inn-Salzach-KIinikum Wasserburg wird ein weiteres Pflegegebäude neu errichtet. Für diese Vorhaben sind 2026 insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Eurovorgesehen.

Füracker unterstreicht: „In diesem Jahr stehen insgesamt 481 Millionen Euro für die Bauprogrammvorhaben zur Verfügung – das sind fast 8 Prozent mehr als noch 2025. Daneben finanzieren wir aus dem Förderetat die Jahrespauschalen, die die Krankenhausträger für kleinere Krankenhausinvestitionen einsetzen können. All diese Investitionen zusammen verbessern nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte und alle Beschäftigten in unseren Krankenhäusern, sondern kommen vor allem auch den Patientinnen und Patienten zugute. Bayern wird sich auch künftig für eine qualitativ hochwertige stationäre Versorgung im gesamten Freistaat einsetzen.“

Gerlachbetont: „Das Jahreskrankenhausbauprogramm gewährleistet die zielgerichtete Finanzierung der notwendigen Investitionen in unseren Krankenhäusern. Wesentliche Schwerpunkte sind auch in diesem Jahr die Modernisierung von Untersuchungs- und Behandlungseinrichtungen, die Schaffung zeitgemäßer patientenorientierter Pflegebereiche und Maßnahmen zur Verbesserung betriebsorganisatorischer Abläufe. Mit diesen Projekten machen wir unsere Kliniken fit für die Herausforderungen der Zukunft.“


Aus dem Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 besonders hervorzuhebende Vorhaben sind:

- München-Klinik Bogenhausen, Bauabschnitt 2
Kostenvolumen: 111,55 Millionen Euro, Förderrate 2026: 16,07 Millionen Euro

- Kreiskrankenhaus Freyung, Gesamtsanierung – Bauabschnitt 5
Kostenvolumen: 23,44 Millionen Euro, Förderrate 2026: 8,69 Millionen Euro

- Klinikum Neumarkt i.d.OPf., Strukturverbesserung – 2. Bauabschnitt
Kostenvolumen: 62,04 Millionen Euro, Förderrate 2026: 13,43 Millionen Euro

- Bezirksklinikum Obermain Ebensfeld, Neustrukturierung – Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 65,20 Millionen Euro, Förderrate 2026: 10,37 Millionen Euro

- Klinikum Nürnberg-Betriebsstätte Süd, Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 124,08 Millionen Euro, Förderrate 2026: 20,97 Millionen Euro

- Krankenhaus Rummelsberg Schwarzenbruck, Neubau Wichernhaus
Kostenvolumen: 92,77 Millionen Euro, Förderrate 2026: 24,63 Millionen Euro

- Klinikum Main-Spessart Lohr am Main, Neubau
Kostenvolumen: 108,99 Millionen Euro, Förderrate 2026: 39,82 Millionen Euro

- Klinikum Memmingen, Ersatzneubau (einschließlich Bezirkskrankenhaus)
Kostenvolumen: 352,39 Millionen Euro, Förderrate 2026: 35,26 Millionen Euro


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