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Pressemitteilung Nr. 040
München, 17.02.2022

FÜRACKER: ÜBER 966.000 EURO FÜR GIGABITAUSBAU IN PLÖßBERG
Plößberg erhält als erste Kommune im Landkreis Tirschenreuth einen Gigabit-Förderbescheid

„In Plößberg bricht das Gigabitzeitalter an! Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und entscheidet über die Zukunftsfähigkeit ländlicher Gemeinden. Leistungsfähige Netze sind Grundvoraussetzung nicht nur für Homeoffice und Homeschooling, sondern für den gesamten digitalen Alltag. Daher unterstützt der Freistaat hier massiv. Dank der staatlichen Unterstützung von über 966.000 Euro können in der Marktgemeinde Plößberg und den umliegenden Gemeindeteilen 153 Adressen mit Glasfaser ausgebaut werden. Nach Abschluss aller Baumaßnahmen werden 95 Prozent der Haushalte in der Marktgemeinde Plößberg gigabitfähig erschlossen sein! Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer leistungsfähigen und flächendeckenden digitalen Infrastruktur im ganzen Freistaat“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe des Förderbescheids an Lothar Müller, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Plößberg, am Donnerstag (17.2.) in Plößberg.

Die Marktgemeinde Plößberg ist Paradebeispiel für Bayerns Weg in eine Gigabitgesellschaft: Als erste Kommune im Landkreis Tirschenreuth erhält Plößberg einen Bescheid nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR) in Höhe von 966.382 Euro. Die Marktgemeinde beteiligte sich bereits am Ausbau nach der Bayerischer Breitbandrichtlinie (BbR) und hat dafür zwei Förderbescheide über insgesamt 1.115.895 Euro erhalten. Zudem erhielt die Gemeinde für den Ausbau von direkten Glasfaseranschlüssen an der Schule und dem Rathaus Fördermittel nach der Glasfaser/WLAN-Richtlinie in Höhe von 86.388 Euro.

Mit der Bayerischen Gigabitrichtlinie hat der Freistaat den Weg geebnet und kann als erste Region in der Europäischen Union den Glasfaserausbau auch dort fördern, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet (sog. „graue Flecken“). Bislang sind schon über 1.050 Gemeinden in das Förderverfahren eingestiegen, 64 % aller bayerischen Haushalte sind gigabitfähig erschlossen. Bayerns ambitioniertes Ziel lautet: Gigabit bayernweit bis 2025.

Bei der Breitbandversorgung liegt Bayern als größtes Bundesland in allen Bereichen über dem Bundesschnitt. Aktuell verfügen bayernweit bereits 97,7 % der Haushalte über schnelles Internet. Nach Abschluss aller laufenden Projekte werden über 99 % der Haushalte in Bayern mit schnellem Internet surfen können. Bei der Versorgung mit 100 Mbit/s und 1 Gbit/s liegt Bayern auch deutlich über dem Bundesschnitt: 91 % aller bayerischen Haushalte verfügen über mindestens 100 Mbit/s. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat seit 2014 rund 1,6 Milliarden Euro investiert. Damit werden mehr als 57.000 Kilometer Glasfaser in Bayern verlegt. Insgesamt über 3.050 Förderbescheide wurden übergeben. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.


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