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Pressemitteilung Nr. 094
München, 09.06.2021

FÜRACKER: ÜBER 3,1 MILLIONEN EURO FÜR GLASFASERANSCHLUSS IN BIRGLAND
Gemeinde nach Ausbau vollständig mit Glasfaser versorgt

„Der flächendeckende Gigabit-Ausbau geht mit Vollgas voran. Die Gemeinde Birgland rüstet sich für die Zukunft - dies unterstützen wir mit über 3,1 Millionen Euro. Sie ist die erste Kommune in der Oberpfalz, die eine Förderung rein nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie erhält und zudem von der bayerischen Härtefallförderung profitiert“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der virtuellen Übergabe des Förderbescheids. In der Gemeinde können dank der staatlichen Unterstützung von 3.122.242 Euro nun 383 private und 110 gewerbliche Adressen mit Glasfaser erschlossen werden. Leistungsfähige Netze sind nicht nur für Homeoffice und Homeschooling, sondern für den gesamten digitalen Alltag Voraussetzung und damit ein bedeutender Standortfaktor. „Seit 2015 zeigt Birgland herausragenden Einsatz beim Vorantreiben und der Umsetzung der Glasfasererschließung. Diesen Einsatz hat der Freistaat bereits mit drei Förderbescheiden über 1,8 Millionen Euro aktiv unterstützt“, so Füracker. Nach Fertigstellung des aktuellen Förderprojekts ist die Gemeinde flächendeckend mit FTTB-Anschlüssen versorgt.

Der Freistaat ist mit seiner im März 2020 in Kraft getretenen Bayerischen Gigabitrichtlinie europaweit Vorreiter: Als erste Region kann Bayern damit den Ausbau von High-Speed-Internet auch in Bereichen fördern, wo bereits schnelles Internet mit mind. 30 Mbit/s verfügbar ist (sog. „graue Flecken“). Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat seit 2014 rund 1,2 Milliarden Euro investiert. Mehr als 55.000 Kilometer Glasfaser werden dadurch in Bayern verlegt.


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