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Pressemitteilung Nr. 055
München, 21.04.2021

FÜRACKER: ÖKOLOGIE UND ÖKONOMIE IN DER FINANZWIRTSCHAFT IN EINKLANG BRINGEN
Anregungen zur geplanten Sustainable Finance-Strategie der Bundesregierung

„Der Klimawandel ist und bleibt eine Herkulesaufgabe! Auch in Pandemiezeiten stehen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung im Fokus. Hier sind alle Bereiche, auch die Finanzwirtschaft, gefragt. Sustainable Finance ist eines der zentralen Projekte für Finanzmarktakteure, Anleger und Unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen“, betont Staatsminister Albert Füracker mit Verweis auf zahlreiche Initiativen auf allen Ebenen. „Wir müssen die verschiedenen Interessen in Ausgleich bringen: Ökologie und Ökonomie dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen gleich ausgerichtet sein“, stellt Füracker in einem Schreiben an die zuständigen Bundesministerien zur geplanten Sustainable Finance-Strategie der Bundesregierung fest.

Die Europäische Kommission hat heute ihren Vorschlag zur Überarbeitung der Non-Financial Reporting Directive veröffentlicht. Gleichzeitig arbeitet die Bundesregierung mit Hochdruck an einer nationalen Sustainable Finance-Strategie und prüft dabei auch Handlungsempfehlungen des entsprechenden Beirats von Anfang dieses Jahres. „Unternehmensinvestitionen in mehr Nachhaltigkeit stellen den direkten Weg zu einem zukunftsfähigen Wirtschafts- und Finanzsystem dar. Diese dürfen wir nicht durch unnötige bürokratische Anforderungen gefährden“, gibt Füracker zu bedenken. Belastungen aufgrund übermäßiger Anforderungen etwa aufgrund einer Offenlegungspflicht für das Kreditgeschäft oder Unternehmensberichterstattung könnten dem gemeinsamen Ziel von mehr Nachhaltigkeit entgegenwirken. Zum Thema Klassifizierung von Finanzprodukten plädiert der Bayerische Finanzminister für Kontinuität und Entschlossenheit: Statt neue Systeme zu entwickeln, sollte die im letzten Jahr von der EU beschlossene Einordnung der Nachhaltigkeit von wirtschaftlichen Maßnahmen zu einem globalen Klassifizierungssystem werden.

Insgesamt wünscht sich Füracker Lösungen, mit denen nachhaltige Investitionsentscheidungen gefördert und beschleunigt werden. „Der Sustainable Finance-Beirat hat richtigerweise erkannt, dass eine nationale Strategie vor allem auch Raum dafür lässt, dass der Staat sich im Bereich der Nachhaltigkeit fördernd einbringt und Anreize setzt“, hebt Füracker in seinem Schreiben an die Bundesregierung hervor.


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