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Pressemitteilung Nr. 240
München, 03.12.2020

FÜRACKER UND SIBLER: FESTUNG MARIENBERG MIT MUSEUM FÜR FRANKEN KOMMT
Haushaltsausschuss gibt weitere Planung für Baumaßnahmen frei // Baubeginn voraussichtlich schon 2021

Die Festung Marienberg, die seit mehr als 800 Jahren das Bild der Stadt Würzburg prägt, bekommt eine Verjüngungskur. „Der Freistaat Bayern hält Wort. Auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten wird an bedeutsamen kulturellen Maßnahmen festgehalten. Der Freistaat investiert kräftig, um die Festung Marienberg für alle Gäste zu einem noch spannenderen Erlebnis zu machen. Die Festungsanlage wird generalsaniert und das Museum für Franken wird in der Kernburg neu eingerichtet. Ein hervorragendes Beispiel für die zukunftsgerichtete Nutzung dieses einmaligen historischen Wahrzeichens der Stadt - das ist moderne Heimatpolitik“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Kunstminister Bernd Sibler ergänzt: „Die Festung Marienberg stiftet Identität - für Würzburg, Franken und Bayern. Seit Jahrhunderten prägt sie das Landschaftsbild Mainfrankens. Als Sitz des Museums für Franken repräsentiert sie große Teile Nordbayerns. Dementsprechend ist die Generalsanierung der Festungsanlage ein Leuchtturmprojekt mit Bedeutung weit über Stadt und Region hinaus.“

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute die weitere Ausführungsplanung freigegeben, auf deren Grundlage im Anschluss die Bauleistungen beauftragt werden können. Der 2. Bauabschnitt wird danach ein Volumen von bis zu 230 Millionen Euro umfassen. Bereits 2021 sollen die Bauarbeiten beginnen und gemäß Planung bis Ende 2030 abgeschlossen werden. Das neue Museum wird dann voraussichtlich 2032 seine Pforten öffnen können. Aber die Baumaßnahmen gehen deutlich über das Museumsareal hinaus: In den Räumen der ehemaligen Burggaststätte entsteht das neue barrierefreie Museumscafé mit Außenterrassen und Veranstaltungsbereich. Im alten Zeughaus im Westflügel werden interessante und spannende Wechselausstellungen Platz finden. Daneben sind unter anderem auch die Sanierung und Instandsetzung von Bergfried, Brunnenhaus, Türmen, Außenanlagen und Innenhof geplant. Um eine durchgehende und reibungslose Planungs- und Bauausführung zu ermöglichen, werden diese umfangreichen Arbeiten in mehreren Teilbaumaßnahmen umgesetzt.

Im 1. Bauabschnitt der Generalsanierung hat der Freistaat bereits rund 17 Millionen Euro für den Erhalt der geschichtsträchtigen Anlage und die Vorbereitung der jetzt folgenden Maßnahmen investiert. Beispielhaft seien die Instandsetzung der Toranlagen (Schönborntor, Neutor, 1. und 2. Höchberger Tor) und der Marienkirche genannt. Zudem wurden die Versorgungsleitungsnetze erneuert.


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