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Pressemitteilung Nr. 264
München, 18.10.2019

20 JAHRE DOKUMENTATION AUF DEM OBERSALZBERG. FÜRACKER: ERINNERN, MAHNEN UND LERNEN!
Die bundesweit und international bedeutende Einrichtung zur Aufarbeitung der NS-Zeit erfreut sich großen Zuspruchs

Die Dokumentation Obersalzberg - die bundesweit und international bedeutende Einrichtung zur Aufarbeitung der NS-Zeit - wurde vor 20 Jahren, am 20. Oktober 1999, feierlich eröffnet. Ziel der Dokumentation ist die verantwortungsvolle Aufarbeitung der Ereignisse dieses historisch belasteten Ortes. Seit ihrer Eröffnung dient die Ausstellung insbesondere auch der Jugend als Mahnung, wachsam zu sein und für die Grundwerte unserer Verfassung einzutreten. Diese Botschaft hat auch 20 Jahre später, in Zeiten des stärker aufkommenden politischen Extremismus und Populismus, nichts an Aktualität eingebüßt. „Erinnern, mahnen und lernen - das Team der Dokumentation Obersalzberg leistet hier Vorbildliches! Ich möchte mich hierfür herzlich bei den Mitarbeitern des Instituts für Zeitgeschichte, den Mitarbeitern der Berchtesgadener Landesstiftung und des Zweckverbands Tourismusregion Berchtesgaden-Königsee bedanken“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Dokumentation Obersalzberg am Sonntag (20.10.) fest.

Die Dokumentation Obersalzberg ist weltweit eine der wenigen Dauerausstellungen, die sich mit allen wesentlichen Themen der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Als vor über 20 Jahren die US-Armee die Nutzung des ehemaligen Führersperrgebiets am Obersalzberg als „Recreation Area“ endgültig aufgab, entschied sich der Freistaat Bayern am 1. August 1995 für ein weitsichtiges Zweisäulenkonzept, wie Füracker erinnerte. Zum einen sollte durch die Dokumentation eine verantwortungsvolle historische Aufarbeitung dieses belasteten Ortes erfolgen. Zum anderen sollte die Fremdenverkehrstradition fortgesetzt werden, um möglichst vielen Besuchern den Zutritt zur Dokumentation zu ermöglichen und Arbeitsplätze in der Region Berchtesgaden zu sichern.

Die Resonanz der breiten Öffentlichkeit übertraf von Anfang an jede Erwartung. Jährlich besuchen bis zu 170.000 Interessierte aus dem In- und Ausland die Dokumentation. Im Juli 2019 wurde bereits der dreimillionste Besucher begrüßt. Besonders erfreulich ist, dass seit ihrer Eröffnung auch über 9.000 Schulklassen die Dokumentation besucht und an deren Workshops teilgenommen haben. Füracker: „Dies ist Ausweis und Bestätigung der wertvollen Arbeit, die hier geleistet wird.“ Um dem großen Besucherinteresse gerecht zu werden, wird die Dokumentation derzeit erweitert. Auf einer mit 800 Quadratmetern deutlich vergrößerten Ausstellungsfläche entsteht nun die neue Dauerausstellung.


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