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Pressemitteilung Nr. 159
München, 03.07.2019

FÜRACKER ERTEILT BAUAUFTRAG FÜR VERBESSERUNG DER BESUCHERINFRASTRUKTUR DER WILLIBALDSBURG
Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags billigt 21 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsarbeiten

Die Willibaldsburg oberhalb der Stadt Eichstätt diente bis 1725 als Sitz der Eichstätter Fürstbischöfe, bevor diese in die Residenz umzogen. Die imposante Burganlage zählt heute zu den herausragenden Zeugnissen des süddeutschen Frühbarocks und ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Region. „Der Freistaat investiert 21 Millionen Euro in den Neubau eines Service- und Kassengebäudes, die Sanierung der Burgschänke, Brandschutzmaßnahmen, die Erneuerung der Wärme-, Elektro- und Trinkwasserversorgung, die Neukonzeption der Entwässerung sowie eine Neugestaltung der Außenanlage und den Bau einer Elektrotankstelle. Die barrierefreie Erschließung wird ebenfalls verbessert. Die Willibaldsburg wird dadurch noch attraktiver und zukunftsfähiger. Den Besuchern soll ein rundum gelungener Aufenthalt auf der Burg ermöglicht werden“, kündigte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker aus Anlass der Erteilung des Bauauftrags für die umfangreichen Baumaßnahmen an die Bayerische Schlösserverwaltung an. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat nunmehr grünes Licht für die Bauarbeiten gegeben.

Wesentlicher Bestandteil der Baumaßnahme ist die Sanierung der Burgschänke und die Anpassung der Räume an die Anforderungen moderner Gastronomie. Die Räume des Gaststättengebäudes im Schaumbergbau werden funktional neu geordnet. Die bauzeitlichen Reste des Schaumbergbaus bleiben jedoch erhalten. Das nicht bauzeitlich errichtete Dach wird abgetragen und durch ein flacheres Pultdach ersetzt, so dass der Rittersaal an Qualität gewinnt. Die neuen Fensterflächen an der Südseite sollen die natürliche Belichtung verbessern und eine Aussicht auf die Burganlage und das Altmühltal ermöglichen. Für eine barrierefreie Erschließung wird ein Aufzug eingebaut. Damit wird auch der Rittersaal im Obergeschoss künftig barrierefrei erreichbar, kündigte Füracker an. Zudem werden die Haustechnik erneuert, die Fassaden saniert sowie die Innenräume renoviert. Auch der Biergarten vor der Burgschänke soll deutlich aufgewertet werden.

Mit dem Neubau eines Service- und Kassengebäudes entsteht eine neue Besucheranlaufstelle mit zeitgemäßem Empfangsbereich, Kasse und Museumsshop. Der eingeschossige Neubau soll sich in das historische Ensemble der Burganlage einfügen. Durch den Neubau und der im rechten Winkel verlaufenden Burgschänke entsteht ein Innenhof. Dieser kann z.B. für museale Zwecke oder für Open-Air Veranstaltungen genutzt werden. Die Freianlagen im Zentrum der Burganlage werden neu strukturiert und attraktiv gestaltet. Neben dem Biergartenbereich im Schaumberghof entstehen ein Ankunftsbereich mit Stellplätzen im Vorburghof und ein Aufenthaltsbereich am neuen Kassengebäude. Durch die Freilegung der historischen Grabenstruktur des inneren Burggrabens wird die Geschichte der Burg noch mehr erlebbar gemacht.

Die Willibaldsburg ist ein bedeutendes Fledermausquartier, für das in der Artenschutzkartierung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt seit 1864 Daten dokumentiert sind. Daher werden die Baumaßnahmen auch mit den Naturschutzbehörden abgestimmt.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecherin: Andrea Ebenhoch-Combs
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
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