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Pressemitteilung Nr. 066
München, 01.04.2019

FÜRACKER: FAST 2 MILLIONEN EURO FÜR TUMORFORSCHUNG
Bayerische Forschungsstiftung fördert Testsysteme für Tumore und Metastasen // Forschungsverbund Tumordiagnostik für individualisierte Therapie ist Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft

Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt die Forschung auf dem Gebiet der Tumorforschung. „Bahnbrechende technische Entwicklungen auf den Gebieten der Computertechnologie und der biologischen Beschreibung von Geweben und Einzelzellen und ihrer feinsten Zusammensetzung und Funktion erlauben heute eine umfassende Analyse individueller Tumorleiden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des interdisziplinären Konsortiums FORTiTher haben in der Vergangenheit mit vielfältigen Vorarbeiten zu diesen Fortschritten beigetragen. Sie werden im Forschungsverbund gemeinsam mit der forschenden Industrie Technologien aus den verschiedenen Feldern zusammenbringen, um Grundlagen zu schaffen für eine zeitnahe Übertragung der High-Tech-Testsysteme in die medizinische Versorgung. Die Forschungsstiftung fördert den Forschungsverbund mit bis zu 1,998 Millionen Euro“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker im Anschluss an die Sitzung des Stiftungsrats am Montag (1.4.) mit. An dem Forschungsverbund arbeiten Partner aus dem Bereich Wissenschaft/Forschung, unter anderem die Universitäten Würzburg und Regensburg, das Universitätsklinikum Würzburg oder das Klinikum der Universität München, und der Wirtschaft, wie beispielweise die Davids Biotechnologie GmbH, Regensburg, oder die PreSens Precision Sensing GmbH, Regensburg, zusammen.

Mit dem Forschungsverbund soll es möglich werden, die Verarbeitung großer Datenmengen schnell und unter vertretbarem wirtschaftlichem Aufwand für jeden Einzelfall in die tägliche Versorgung mit aufzunehmen mit dem Ziel einer individuell maßgeschneiderten therapeutischen Strategie. Die differenzierte Diagnostik individueller Tumorgewebe mittels hochauflösender funktioneller Bildgebung und genetischer Analyse soll ergänzt werden durch wenig invasive Untersuchungen von Tumorzellen und Botenstoffen aus Blutproben und Urin. Einzelzell-Untersuchungen und effiziente Testung gezüchteter Kulturen im Reagenzglas sollen entwickelt und automatisiert werden. Die gewonnenen Daten sollen ein differenziertes Bild eines Tumors bezüglich Bösartigkeit, Wachstum, Auseinandersetzung mit dem Immunsystem, Ausbreitungs-Tendenz und Ansprechen auf Medikamente ergeben.

Jährlich berät die Bayerische Forschungsstiftung über Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Mio. Euro. Die Forschungsstiftung hat seit ihrer Errichtung im Jahr 1990 bis Ende 2018 für 881 Projekte rund 569 Millionen Euro bewilligt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurden damit Gesamtprojektvolumina von rund 1,263 Milliarden Euro angestoßen. Zusätzlich vergibt die Forschungsstiftung Stipendien für die internationale Zusammenarbeit von Forschern sowie (Post)Doktoranden.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecherin: Andrea Ebenhoch-Combs
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de, Internet: www.stmfh.bayern.de